Dienstag, 30. Dezember 2008

Kontrollbesuch...

Am 25.12.08 - wir waren eh in der Nähe - haben wir unserem Keller einen Kontrollbesuch abgestattet. Er war auch noch da.
Es hat sich nichts getan (ist ja klar über die Feiertage), außer der Wasserpegel im Keller - der ist gestiegen. Wenn es noch kälter wird, können wir im Keller Schlittschuhlaufen.
Die Kanalanschluss-Arbeiten waren ja auch längst abgeschlossen - so das Ergebnis.

Soviel dazu... Etwas Aktuelleres haben wir nicht. Es ist Winterpause und wir sind schon gespannt, wie es im nächsten Jahr weitergeht. Guten Rutsch ins Neue Jahr!

Wir halten Euch auf dem Laufenden - sofern es Euch auch interessiert!

Bis bald, Jogi und Jenny ("joje")

die Drainage um den Keller...

Weil wir sehr lehmigen, steinigen Boden haben, entschieden wir uns für eine Drainage um den Keller herum. Die Drainage legte unser Ausschachter, der auch Landschafts- und Gartengestaltung ausübt.

Am 13.12.08 war nicht nur schon die Drainage gelegt, auch ein großer Teil um den Keller war schon wieder verfüllt worden.
Zu unserer Überraschung hat sich unser Ausschachter auch schon um den Kanalanschluss vom Haus bis zum Bürgersteig gekümmert. Die Leitungen (Rohre) sind gelegt und wir sind nun stolze Besitzer eines befahrbaren Kontrollschachtes.

Als wir am 18.12.08 wieder zum Grundstück gefahren sind, war der Keller fast komplett aufgefüllt - aber leider auch komplett unsere Kellerfenster. Aber unser Ausschachter ist ja schlau und hat die Kellerfenster vorher mit Dämmplatten verschlossen, damit keine Erde in unseren Keller fällt. Und solange wir keine Lichtschächte am Keller haben, ist das auch völlig okay. Dann muss unser Kellerbauer die Teilstücke eben wieder ausbuddeln.

Erstaunlicherweise fand auch an dem Tag der Kanalanschluss seitens der Stadt statt. Wir wurden darüber überhaupt nicht informiert und waren uns erstmal auch gar nicht sicher, ob das tatsächlich für unser Grundstück gilt... Unser Kellerbauer Herr Heppener hat uns dann beruhigt und sagte, dass es normal sei, dass die Stadt dann einfach kommt und alles macht ohne vorher bescheid zu geben. Nun ja... zum Glück waren wir ja zufällig an einem der Tage da.
So langsam nimmt alles eine Form an.... Nur blöd, dass das Haus erst April/ Mai kommt.

die Kellerabnahme...

Am 6.12.08 (Nikolaus) fand dann die Abnahme des Kellers durch HanseHaus statt. Es muss ja kontrolliert werden, ob unser Kellerbauer ganze Arbeit geleistet hat. ER HAT!!!Es passt alles. Danke Herr Heppener!


Komplettierung des Kellers...

Damit der Keller auch als fast fertig gilt, musste der letzte Beton in die Wandelemente und auf die Kellerdecke eingefüllt werden. Das geschah in unserer Abwesenheit, weil wir leider keine Zeit hatten. Dafür waren wir ein paar Tage später, am 30.11.08, vor Ort und hier das Ergebnis!

einmal von hinten mit einem kleinen Erker-Anbau
einmal von vorne mit dem Eingangspodest
Natürlich ist der Keller noch nicht fertig - es fehlen noch die Fenster und Türen - der Innenausbau erfolgt sowieso erst, wenn das Haus steht.

Der erste Besucher war auch schon auf unserem Keller - anhand der Spuren muss es ein Katzentier gewesen sein. Es hat sich in unserem Beton verewigt - man sieht die Spuren im Schnee.

Im Keller ist auch noch nichts passiert - klar, wäre ja auch doof übern Winter was zu machen, wenn das Haus eh erst im April/Mai kommt.
Unser Schmuckstück im Keller haben wir jedoch schon... Es ist unser Waschmaschinensockel für 2 Waschmaschinen und 1 Trockner. Ein Sockel, damit wir uns in Zukunft kaum noch bücken müssen. Der Sockel hat eine lichte Höhe von 60cm - sprich jetzt ist er noch höher, wo noch kein Estrich im Keller ist. Einfach genial für lange Menschen!

Montag, 29. Dezember 2008

der Kellerbau...

Wir wollten von vornherein mit Keller bauen und ich würde es nur jedem empfehlen - es gibt einfach eine Menge zusätzlichen Platz - wofür auch immer!!!

Die Firma, die unseren Keller baut, ist der Meisterbetrieb B. Heppener - für alle, die neugierig sind und sich informieren wollen: www.kellerbauer.info
Herr Heppener ist stets zur Stelle, wenn was ist, immer hilfsbereit und sehr geduldig mit uns Bauherren. Vielen Dank an Ihn an dieser Stelle - es ist ja nicht unbedingt selbstverständlich!

Wie bei jedem Kellerbau kommt zuerst die Bodenplatte - unter diese haben wir die Abwasserrohre legen lassen - eingebettet in Sand... am 25.11.08 war es dann soweit - Jogi hat noch den Rest des Verfüllens mitverfolgen können.


Unser Kellerbauer Herr Heppener hatte uns gesagt, dass es nicht schlimm sei, wenn es regnet, während der Beton trocknet - im Gegenteil, es sei eher vorteilhaft - so würde der Beton nicht brüchig.

Am 26.11.2008 wurde der Keller aufgestellt - toll - am liebsten wären wir gleich eingezogen... wäre allerdings nur sehr kalt und feucht geworden. Wir haben einen druckwasserdichten Keller aus Fertigwandteilen, die einen Zwischenraum haben, der später noch mit Beton gefüllt wird.

Nachdem die Wandelemente standen, wurden die vorgefertigten Deckenelemente des Kellers aufgesetzt. Unsere ersten Schritte auf dem Keller - vorsichtig und voller Skepsis (zumindest ich "Jenny"). Aber die Schritte waren notwendig, weil wir einen alten Brauch vollziehen wollten...


die Grundsteinlegung... Etwas anders als man bei einem Stein-auf-Stein-Haus macht, aber uns ging es um die Tradition. In ein schmales, graues Rohr (Wasserrohr oder sowas) haben wir 2 Fotos und einen Wunsch von uns, verschiedene Tageszeitungen aus der Region, eine Danksagung unsererseits an die beteiligten Firmen und vor allem an die Arbeiter, sowie ein Schreiben unseres Kellerbauers in Form einer Urkunde gelegt - und außerdem auch eine der verschiedenen Euro-Münzen (1ct, 2ct,..... 2eur). Dieses Rohr wurde später mit einbetoniert - hoffentlich solange wie möglich!

unser Eingangspodest... Nach der Grundsteinlegung wurde unser Eingangspodest an die Kellerdecke angedockt - mit einem speziellen Thermo-Übergangs.... weiß nicht mehr, wie das Wort vollständig heißt - jedenfalls ist es dafür da, dass keine Kältebrücke entsteht. Für das Podest haben wir uns entschieden, da wir am Hauseingang ein Vordach mit Säulen haben werden und wir wollen somit ein Absinken der Säulen und der späteren Pflasterung vermeiden. Klingt sinnvoll, ist sinnvoll!
Von unten wird das Podest noch von Säulen abgestützt, solange nicht wieder aufgeschüttet wurde.

Zum Schluss - es ist immernoch der 26.11.08 - wurde die Beton-Kellertreppe austariert und in das dafür vorgesehene "Loch" eingelassen. Ein Lob an den Kranführer - er scheint wirklich Fingerspitzengefühl gehabt zu haben, denn es hat nicht einmal gekracht und gehakt - zumindest für uns nicht erkennbar.
Glücklich und zufrieden, allerdings auch ganz schön durchgefroren und kaputt hatten wir noch Zeit und Lust für ein letztes Bild am 26.11.08.

die Ausschachtung

Die Ausschachtung erfolgte wie unser Ausschachter Zeit hatte - war für uns völlig okay, da wir ja nicht unter Zeitdruck standen, denn unser Haus kommt doch erst noch.

die Zisterne ist positioniert

3/4 des abgesteckten Bereiches ist ausgeschachtet

Anfang November durfte dann unser Kellerbauer ran....

2 Jahre warten...

Langes Warten - ist schon schwer, wenn fast alles geplant ist und man sich riesig freut.
Da wir 2006 schon wußten, dass unser Haus erst 2009 gebaut werden soll, galt es eine lange Wartezeit zu überbrücken. Andererseits ist es gut, eine lange Vorlaufzeit zu haben - können wir nur jedem empfehlen, sich frühzeitig zu informieren und ggf. - wie wir eben auch - eine Festpreisgarantie auszumachen.

Umso größer ist die Freude, wenn es tatsächlich losgeht. Traurig ist es nur, wenn man nicht jeden Tag alles mitverfolgen kann. Trotzdem sind wir in regelmäßigen Abständen und besonders, wenn sich etwas getan hat, zum Grundstück gefahren.

So sah es noch unversehrt aus.


Unser Startschuss fiel am 22.10.2008 mit dem Abtragen des Mutterbodens.
Die Zisterne für Regenwassernutzung sieht man im Hintergrund - sie wird beim Ausschachten eingebaut.

ohne Mutterboden

die ersten Pläne...

Unser Kellerplan
Für den Bauantrag mußten wir das Zimmer "Gast" umbenennen wegen spezieller Angaben oder Bestimmung für den Antrag - wir wissen es schon gar nicht mehr...
Die Deckenhöhe haben wir hier auf 2,50m festgelegt - untypisch für einen Keller, aber bei uns "Kleinen" nötig.Das Erdgeschoss
Wohnbereich, Essen und Küche sind recht offen gehalten - ist einfach unsere Traumaufteilung.
Unsere Türen haben eine Durchgangshöhe von 2,37m. Die Deckenhöhe beträgt hier 2,75m.

Das Obergeschoss
Im Obergeschoss haben wir keine Dachschrägen - ganz wichtig für uns!
Die Türen sind auch schön hoch und die Deckenhöhe beträgt hier 2,60m.



Wie alles began.... Sommer 2006

Wir, die Bauherren - Jenny und Jogi
Als mein Mann "Jogi" und ich "Jenny" zum ersten Mal über Hausbau gesprochen haben, wußten wir gar nicht, wo wir beginnen sollten. Irgendwie sind wir auf die Häuserausstellung in Wuppertal aufmerksam geworden, die wir auch sehr bald besucht haben - Sommer 2006.


Als wir dieses Haus betreten haben, war uns klar: "Das soll es sein!"
Denn.....
- es war das 1. Haus, in das wir - insbesondere Jogi - reingingen, ohne uns bücken zu müssen
- als wir im Windfang standen, stellten wir fest, dass hier auch erhöhte Decken sind
- die Raumaufteilung war genau so, wie wir es uns vorgestellt haben

Auf Anfrage nach einem Katalog wurden wir nett und freundlich, nicht aufdringlich, begrüßt. In mehreren Gesprächen mit einem klasse Hanse-Haus-Mitarbeiter wurde uns immer mehr klar, mit der Firma wollen wir bauen.

Nach vielen weiteren Häusern, die uns eigentlich gar nicht mehr interessiert haben, anderen Häuserausstellungen und Vorentwürfen dieser Firma haben wir uns im November 2006 tatsächlich für die Firma HanseHaus entschieden.

Danach haben wir uns mit der Architektin der Firma zusammengesetzt und unser Haus nach unseren Wünschen geplant - Individualhaus - keine Katalogbestellung!!!


Allerdings nicht genau das obige Haus.