Montag, 29. Dezember 2008

der Kellerbau...

Wir wollten von vornherein mit Keller bauen und ich würde es nur jedem empfehlen - es gibt einfach eine Menge zusätzlichen Platz - wofür auch immer!!!

Die Firma, die unseren Keller baut, ist der Meisterbetrieb B. Heppener - für alle, die neugierig sind und sich informieren wollen: www.kellerbauer.info
Herr Heppener ist stets zur Stelle, wenn was ist, immer hilfsbereit und sehr geduldig mit uns Bauherren. Vielen Dank an Ihn an dieser Stelle - es ist ja nicht unbedingt selbstverständlich!

Wie bei jedem Kellerbau kommt zuerst die Bodenplatte - unter diese haben wir die Abwasserrohre legen lassen - eingebettet in Sand... am 25.11.08 war es dann soweit - Jogi hat noch den Rest des Verfüllens mitverfolgen können.


Unser Kellerbauer Herr Heppener hatte uns gesagt, dass es nicht schlimm sei, wenn es regnet, während der Beton trocknet - im Gegenteil, es sei eher vorteilhaft - so würde der Beton nicht brüchig.

Am 26.11.2008 wurde der Keller aufgestellt - toll - am liebsten wären wir gleich eingezogen... wäre allerdings nur sehr kalt und feucht geworden. Wir haben einen druckwasserdichten Keller aus Fertigwandteilen, die einen Zwischenraum haben, der später noch mit Beton gefüllt wird.

Nachdem die Wandelemente standen, wurden die vorgefertigten Deckenelemente des Kellers aufgesetzt. Unsere ersten Schritte auf dem Keller - vorsichtig und voller Skepsis (zumindest ich "Jenny"). Aber die Schritte waren notwendig, weil wir einen alten Brauch vollziehen wollten...


die Grundsteinlegung... Etwas anders als man bei einem Stein-auf-Stein-Haus macht, aber uns ging es um die Tradition. In ein schmales, graues Rohr (Wasserrohr oder sowas) haben wir 2 Fotos und einen Wunsch von uns, verschiedene Tageszeitungen aus der Region, eine Danksagung unsererseits an die beteiligten Firmen und vor allem an die Arbeiter, sowie ein Schreiben unseres Kellerbauers in Form einer Urkunde gelegt - und außerdem auch eine der verschiedenen Euro-Münzen (1ct, 2ct,..... 2eur). Dieses Rohr wurde später mit einbetoniert - hoffentlich solange wie möglich!

unser Eingangspodest... Nach der Grundsteinlegung wurde unser Eingangspodest an die Kellerdecke angedockt - mit einem speziellen Thermo-Übergangs.... weiß nicht mehr, wie das Wort vollständig heißt - jedenfalls ist es dafür da, dass keine Kältebrücke entsteht. Für das Podest haben wir uns entschieden, da wir am Hauseingang ein Vordach mit Säulen haben werden und wir wollen somit ein Absinken der Säulen und der späteren Pflasterung vermeiden. Klingt sinnvoll, ist sinnvoll!
Von unten wird das Podest noch von Säulen abgestützt, solange nicht wieder aufgeschüttet wurde.

Zum Schluss - es ist immernoch der 26.11.08 - wurde die Beton-Kellertreppe austariert und in das dafür vorgesehene "Loch" eingelassen. Ein Lob an den Kranführer - er scheint wirklich Fingerspitzengefühl gehabt zu haben, denn es hat nicht einmal gekracht und gehakt - zumindest für uns nicht erkennbar.
Glücklich und zufrieden, allerdings auch ganz schön durchgefroren und kaputt hatten wir noch Zeit und Lust für ein letztes Bild am 26.11.08.